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Martin K. Halliger

PR-Management / Pressesprecher

Verkehrsminister Webel: Mehr als 650.000 Euro Landesförderung für die InfraLeuna GmbH

Pressemitteilung des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt

Das Land Sachsen-Anhalt fördert den Neubau und die Sanierung von Gleisen am Chemiestandort Leuna mit rund 655.000 Euro. „Mit der Förderung unterstützen wir die weitere Entwicklung am Chemiestandort Leuna, insbesondere durch Neuansiedlungen und Erweiterungsinvestitionen auf den vorhandenen Flächen“, erklärte Verkehrsminister Thomas Webel heute bei der Übergabe des Bewilligungsbescheides an den Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH Dr. Christof Günther. 

Das im Rahmen der „Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Investitionen zur Stärkung des regionalen Schienengüterverkehrs in Sachsen-Anhalt“ bewilligte Geld soll in die Ertüchtigung vorhandener Gleisanlagen und Steuerungstechnik (Weichen, Beleuchtung etc.) investiert werden. Dadurch sei auch künftig ein optimaler Rangierbetrieb zwischen Lieferanten, Produzenten und Abnehmern am Standort gewährleistet, betonte Webel. Schon bald würden hier, nicht zuletzt durch die Ansiedlung des finnischen Unternehmens UPM, Mehrkapazitäten gebraucht, schätzte der Minister ein.

„Leuna wächst derzeitig dynamisch. Aktuell investieren mehrere Unternehmen wie Linde, UPM oder Topas in Summe mehr als 1,3 Milliarden Euro. Hierdurch eröffnen sich ganz neue Perspektiven für die Weiterentwicklung unseres Standorts. Ein entscheidender Faktor für eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung ist eine leistungs- und wettbewerbsfähige Eisenbahninfrastruktur“, erläuterte Dr. Christof Günther.

Nach Auskunft des InfraLeuna-Geschäftsführers durchziehen aktuell mehr als 90 Kilometer Gleise den Chemiestandort Leuna, die Bahnhöfe Großkorbetha und Leuna Werke-Nord eingeschlossen. Anfang vorigen Jahres hat sich das finnische Unternehmen UPM in Leuna angesiedelt, um hier eine weltweit einzigartige Bioraffinerie zu errichten. Geplant ist die Produktion holzbasierter Biochemikalien. Ausgangsprodukt dafür ist Holz in Form von Baumstämmen, die vorrangig per Güterwaggon transportiert werden sollen. Damit ist eine dauerhafte Erhöhung der heutigen Mengen im Schienengüterverkehr am Chemiestandort Leuna absehbar.