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Martin K. Halliger

PR-Management / Pressesprecher

Raffinerie brennt - Großübung mit Werkfeuerwehren

MZ 09.10.2012

Die Raffinerie Leuna hat gestern gebrannt - zum Glück nur zu Übungszwecken. Kurz nach 6 Uhr lösten die Sicherheitskräfte alarm aus. Geprobt wurde das Zusammenspiel zwischen Werkfeuerwehr sowie dem verantwortlichen Personal der Raffinerie in einem Gefahrenfall. "Die Übung war nicht angekündigt. Auch ich wurde morgens aus dem Bett geklingelt", sagte Joachim Bührmann, Personal-Chef der Total-Raffinerie in Leuna, der MZ. Im Einsatz waren unter anderem die Werkfeuerwehren der Raffinerie sowie der InfraLeuna.

Simulationen, um sich auf den Ernstfall vorzubereiten, gehören auf dem Gelände der Raffinerie zum festen Bestandteil des Sicherheitskonzepts. Einmal pro Woche rückt die Werkfeuerwehr zu kleineren Tests aus. Hinzu kommt ein abgestuftes Training für spezielle Berufsgruppen. Einmal im Jahr wird dann - wie gestern - eine Großübung angesetzt.

Da der Umgang mit offenem Feuer auf dem Werksgelände strikt untersagt ist, verfügt die Raffinerie über einen Übungsplatz. Hier konnen auch Tanklastzüge in Brand gesetzt werden. "Um die Motivation aller Mitarbeiter zu erhöhen, werden die Üb ungen zusätzlich zu unserem Personal von eienr externen Firma überwacht. Sie gibt uns Hinweise, an welchen Stellen es eventuell hakt", sagt Bührmann. Nach vier Stunden war der Test gestern wieder vorbei.